Kinder verstehen sich auch ohne Sprache. Durch gemeinsames Spiel, durch kleine Abenteuer, durch spannende Erlebnisse, die sie zusammenschweißen.

Ein wunderbares Beispiel dafür war unser Ausflug in die Wisent Welt Wittgenstein. 🙂 Mit acht Kids im Alter von fast 6 bis 14 Jahren – vier aus Deutschland und vier aus der Ukraine – sowie unserer tollen Dolmetscherin sind wir aufgebrochen zur Großen Forschungsexpedition mit Ranger Henrik. Wir wollten den Kids insbesondere in Pandemiezeiten in der Natur Zeit zum Durchatmen schenken, zum gemeinsam Ausgelassen und Fröhlich sein.

Große Augen haben wir gesehen, als die Wisente nah bei uns standen – Köpfe haben gequalmt beim gemeinsam gelösten Quiz – interessierte Fragen haben die Wanderung durch die wunderschöne Natur bereichert – ausgelassenes Lachen war beim Austoben auf dem Spielplatz zu hören – volle Bäuche hat es beim Picknick und einem Eis zum Naschen gegeben. 😀 Ihr seht: Viele wertvolle kleine Momente, die die Kids zueinander gebracht haben. In denen sie sich verstanden haben, eben ohne die andere Sprache zu verstehen. Und in denen sie ihre eigenen Probleme vergessen und einfach unbeschwert Kind sein konnten.

Was uns total freut: Von den Kids kamen ganz viele liebe Rückmeldungen, wie sehr ihnen der Tag gefallen hat. Und insbesondere zwei von ihnen – aus Deutschland und der Ukraine – haben sich so gut verstanden, dass sie sich wiedersehen möchten. Kontakte auch über das Projekt hinaus haben wir uns im Vorfeld sehr gewünscht. 🥰

Das Projekt ist gefördert worden vom Zukunftsfonds im Rahmen des Programms „AUFleben -Zukunft ist jetzt“. Ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es ist Teil des Aktionsprogramms Aufholen nach Corona der Bundesregierung und soll bundesweit Kinder und Jugendliche aller Altersklassen dabei helfen, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen.
Vielen lieben Dank für die Förderung! 🙂